PM zum Projektende EFRE-Projekt „Neues KOBV-Portal 2.0“

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie auf die heute erschienene Pressemitteilung zum Projektende des EFRE-Projektes „KOBV-Portal 2.0“ hinweisen:
Projektende „Neues KOBV-Portal 2.0“

Verfügbar, mobil und barrierefrei – komplett grunderneuertes KOBV-Portal
Im Rahmen des beantragten EFRE-Projektes „KOBV-Portal 2.0“ des Landes Berlin erfolgte vom 01. Januar 2013 bis zum 30. September 2015 eine vollständige Neuentwicklung des KOBV-Portals. Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert. Ziel war die IT-technische Erweiterung und Grunderneuerung des KOBV-Portals. Anlass dafür waren die Klagen der Nutzerinnen und Nutzer über langsame Antwortzeiten und eine als unübersichtlich empfundene Navigation in entsprechenden Nutzerumfragen.

Das neue KOBV-Portal (http://portal.kobv.de/) ist mit seinem komplett neuen Design vorrangig auf die mobile Nutzung ausgerichtet, um dem weltweiten Trend der ständigen Verfügbarkeit Rechnung zu tragen. Technisch ist die Tiefensuche in den Beständen auch kleinster Bibliotheken und die Erfassung ihres nicht gedruckten („born-digital“-) Materials erstmals möglich. Die Suche ist außerdem deutlich schneller. Funktional ist das Portal umfassend modernisiert worden, um das zentrale Suchinstrument für die Bibliotheksbestände in Berlin für Anwenderinnen und Anwender einfacher und intuitiver zu gestalten (u.a. weniger Klicks, schnellere Suche, übersichtlichere Struktur).

Eine Besonderheit des KOBV-Portals ist die Verfügbarkeitsanzeige, die dem/der Suchenden auf einen Blick zeigt, wo das gesuchte Medium tatsächlich vorhanden ist. Dafür ist eine Verfügbarkeitsabfrage und -darstellung im Frontend implementiert worden.

Für die Suche nach Online-Artikeln ist 2015 weiterhin der Mega-Index Primo Central ins neue KOBV-Portal integriert worden. Er enthält eine fachübergreifende Datensammlung wissenschaftlicher Materialien im Umfang von mehreren hundert Millionen elektronischen Ressourcen.

Das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) an der Humboldt-Universität zu Berlin führte als Kooperationspartner projektbegleitende Nutzerstudien durch. Dadurch wurden die Entwicklungsfortschritte fortlaufend anhand von qualitativen und quantitativen Studien von Nutzerinnen und Nutzern evaluiert (v.a. neues Design, neue Funktionalitäten, Terminologie).

Barrierefrei ist das neue KOBV-Portal in den Bereichen Kontrast und Schriftgrößenänderung.

Die Nutzungszahlen des neuen KOBV-Portals sind während des Projektzeitraumes konstant gestiegen und liegen mittlerweile bei rund 1 Mio. Zugriffen im Monat.

Bis zum Jahresende 2015 sind im neuen KOBV-Portal die Bestände von 59 Bibliotheken aus Berlin und Brandenburg recherchierbar.

Das KOBV-Portal schließt damit eine grundsätzliche Angebotslücke in der Informationsversorgung der Berliner Bevölkerung, indem es an einer Stelle gedruckte und digitale Bibliotheksbestände bündelt.

Das Projekt endete offiziell am 30. September 2015.

Berlin, den 11.01.2016

Sie finden die Pressemitteilung außerdem auf der KOBV-Homepage: https://www.kobv.de/projektende-k2/

Mit den besten Grüßen Grüßen
Nicole Quitzsch

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Über Nicole Quitzsch

Nicole Quitzsch, Jahrgang 1983, ist seit Juni 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt K2 der KOBV-Zentrale tätig. Vor dem Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft absolvierte sie eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Nach ihrem Studium war Nicole zunächst zwei Jahre beim Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und dort in der Registrierungsagentur für Sozial- und Wirtschaftsdaten (da|ra) im Metadatenmanagement beschäftigt. Im Projekt K2 wird sich Nicole vor allem den bibliothekarischen Spezifikationen für das neue KOBV-Portal widmen, die Projektergebnisse regelmäßig auf Veranstaltungen des KOBV und beim Bibliothekartag präsentieren und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zwei Projektseminare zum Thema Usability und Benutzerforschung inhaltlich betreuen und begleiten.